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Seit über 50 Jahren steht Heino auf der Bühne. Seit 42 Jahren verkauft er Tonträger mit deutschen Liedern. Seit vier Stunden besitzt der blonde Barde mit der Baritonstimme seinen eigenen Starstern am Hofer Fernwehpark.
Der gebürtige Düsseldorfer fuhr heute kurz nach 10:00 Uhr in einer weißen Stretchlimousine am Fernwehpark in Hof vor. Fans und Passanten sowie zahlreiche Medienvertreter erwarteten den Mann, der mit bürgerlichem Namen Heinz-Georg Kramm heißt.
In Begleitung Klaus Beers begrüßte der bekannteste deutsche Sänger zuerst einige der wartenden Menschen mit Handschlag. Danach ging es über den roten Teppich direkt vor den Fernwehpark. Oberbürgermeister Fichtner und Bürgermeister Siller empfingen den Stargast persönlich. Heino signierte sein persönliches Grußschild und presste seine Handabdrücke in Ton. Im Anschluss enthüllten Fernwehparkgründer Klaus Beer und Heino dessen Starstern. Insgesamt nun schon der vierte seiner Art.
Daraufhin begann das Mediengerangel um die besten Interviewplätze. Heino erfüllte alle Wünsche ohne Murren und kam den Pressevertreteren sehr freundlich entgegen.
Den Abschluss am Hofer Fernwehpark bildete Heinos Pressekonferenz zur Tournee 2007. Sein Management hatte bereits im Vorfeld die spektakuläre Kulisse des Fernwehparks für dieses Ereignis ausgesucht. Die Tournee wird ganz im Zeichen der Hilfe für schwer kranke Kinder und des Vereins Herzenwünsche e. V. stehen. Sie führt Heino durch 40 deutsche Städte. Unter anderem am 08. Oktober 2007 nach Hof in die Freiheitshalle.
Heino selbst war locker, souverän und hatte für die wartenden Journalisten die eine oder andere witzige Bemerkung auf Lager. Für Klaus Beer gab es eine extra Überraschung zu dessen heutigem Geburtstag: Heino schenkte dem Fernwehparkgründer eine original Heinosonnenbrille.
Ob er dem Filmemacher auch ein persönliches Geburtstagsständchen gesungen hat? Vielleicht liest Klaus Beer diesen Artikel und schreibt die Antwort persönlich als Kommentar hier rein. Bin mal gespannt.
Insgesamt ein sehr interessanter Vormittag mit einem hochkarätigen Star am Hofer Fernwehpark. Ob man Heinos Musik nun mag oder nicht: über 50 Millionen verkaufte Tonträger und mehr als 1.000 aufgenommene Titel markieren eine große künstlerische Leistung. Ohne Wenn und Aber.
Ich wünsche Klaus Beer und der Stadt Hof noch viele weitere spannende Fernwehparkgäste. Um solche Ereignisse reißen sich die Stadtmarketingexperten der Welt. Nur in Hof nicht - denn wir haben sie! Und nur wir! Und das ist gut so.
Pieps, pieps, mäusepieps!
Der Artikel wurde von
Frieda Hofmaus
am 25.06.2007
um 13:50 Uhr
in der Kategorie
Hof
abgelegt.
Tags: Heino
, Fernwehpark
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Meine Güte! Der Fernwehpark an sich ist schon an Peinlichkeit und Provinzionatlität nicht zu übertreffen. Aber jetzt auch noch das! Handabdrücke von Heino! Wie tief kann man sinken?
"Um solche Ereignisse reißen sich die Stadtmarketingexperten der Welt. Nur in Hof nicht - denn wir haben sie! Und nur wir! Und das ist gut so."
Ich hoffe sehr, daß das dieser Satz satirisch gemeint ist...
In aufbrausender Gelassenheit, alleruntertänigst beschämt und mit dem mir eigenen Miss- und Unverständnis in Sachen Stadt Hof und Marketing im Allgemeinschaftlichen möchte ich gerne ant und worten:
Satire? Niemalsgarnienicht!
Der Fernwehpark an sich ist eine weltweit einmalige Attraktion für Besucher aus Nah und Fern. Zahlreiche Fußgänger, Fahrradfahrer, Spaziergänger und mittlerweile auch Touristengruppen machen Halt am Fernwehpark.
Vermutlich, weil das Projekt aus Stadtmarketingsicht völlig daneben liegt.
Der Fernwehpark steht für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit rund um unseren blauen Planeten. Einen Krieg verhindern wird er sicher nicht. Und auch nicht, dass Kindersoldaten als Selbstmordattentäter missbraucht werden. Oder dass Osama und seine Vollidiotentruppe Angst und Schrecken verbreitet. Aber - er setzt ein Zeichen und regt zum Nachdenken an. Oder wie geht es Ihnen, wenn Sie zum Beispiel vor dem New-York-Memorial-Pfahl stehen? Keine Gedanken dazu?
Ich lag neulich Nacht um ungefähr halb Drei auf dem Boden vor genau diesem Pfahl und habe ihn fotografiert. Es war neblig, nasskalt und schmutzig. Selbst zu dieser ungemütlichen Stunde gingen mir solche Gedanken durch den Kopf.
Den - meisten - Anderen geht es vermutlich ähnlich. Die gehen alle nach hause, erzählen davon und schon ist der Name Hof in aller Munde.
Vermutlich, weil das Projekt aus Stadtmarketingsicht völlig daneben liegt.
Achja. Dann gibt es ja noch die völlig Ahnungslosen rund um den Globus, die Schilder spendieren, Grüße schreiben, Treffen arrangieren, Kontakte vermitteln und den Namen Hof in alle Welt tragen. Oder Fluggesellschaften, die Hof in ihren Bordmagazinen nur erwähnen, weil es hier den Fernwehpark gibt. Oder amerikanische Städte, die wegen des Hofer Fernwehparkes einen offiziellen, jährlichen Fernwehtag eingerichtet haben.
Vermutlich, weil das Projekt aus Stadtmarketingsicht völlig daneben liegt.
Und dann Heino. Seien Sie mal ehrlich. Und damit meine ich: ganz ehrlich zu sich selbst. Ob Sie dessen Musik nun mögen oder nicht, Sie kennen sie. Und ihn. Ob sie ihn mögen oder nicht. Der Mann hat 50 Millionen Tonträger verkauft. Wieviele andere Sänger kennen Sie, die das ebenfalls auf's Parkett gelegt haben? Der Blonde MUSS also irgendwo eine riesige Zielgruppe ansprechen.
Kommt solch eine bekannte Persönlichkeit nach Hof, stehen alle Medien auf der Matte. Das beginnt bei extra-radio und Radio Euroherz, setzt sich fort über TV Oberfranken, SAT.1, RTL, ARD, ZDF, RTL sowie diverse Nachrichtenagenturen und und und. Der Name Hof kommt dadurch ins Gespräch und zig fach wiederholt ins Bewusstsein der Menschen.
Vermutlich, weil das Projekt aus Stadtmarketingsicht völlig daneben liegt.
Wie gesagt, mir fehlen die notwendigen Kenntnisse in Sachen Marketing völlig. Vermutlich habe ich weiter oben auch Buch und Staben und andere Dinge verwechselt und ungünstig bedacht.
Was ich eigentlich fragen wollte: was ist peinlich am Fernwehpark? Und was haben Schilder aus aller Welt mit Provinz zu tun?
In höchst freudiger Erwartung Ihrer Antwort.
Matthias M. Meringer
;-)
Gute Antwort!
Provinz... *kopfschüttel
Wer mit offenen Augen durch seine "Provinz" geht und schon mal in der Welt unterwegs war und somit Vergleichswerte hat, wird so eine Meinung nicht vertreten.
Manchmal würde sich ein Blick über den Tellerrand wirklich lohnen...
Meine Güte! Der Schreiber ist an Peinlichkeit und Provinzionalität nicht zu übertreffen, zeigt er doch genau den Menschen, der absolut nicht begriffen hat, um was es hier geht. Hat sich Herr Maier eigentlich schon mal mit der globalen Bedeutung des Projektes befasst? Diese eben katapultiert HOF aus der Provinzionalität heraus.
NUR durch den Fernwehpark wird der Name Hof in über 1.000 Presseberichten weltweit bekannt gemacht. Und zwar nicht mit irgendetwas Peinlichem, sondern mit dem höchsten Gut, nach dem die Menschheit streben sollte: der Wegbereitung des Friedens. Der Fernwehpark steht stellvertretend dafür.
Ist das peinlich, wenn unter den "Schildern aus aller Welt" "Menschen aller Welt" ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung?
Ist das peinlich, wenn der Fernwehpark sich gegen Rassismus und Rechtsradikalismus einsetzt?
Ist das peinlich, dass Reiseführer Hof nur erwähnen, weil es hier den Fernwehpark gibt und der Airport München das Projekt unter die Sehenswürdigkeiten Bayerns aufgenommen hat - und Hof so in 4.000 Touristenzentren in der ganzen Welt bekannt macht - von Rio bis Honolulu, von Dubai bis New York?
Extrem peinlich ist, dass der Schreiberling von all dem nichts weiß und so tut, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Denn HEINO erhielt seinen STERN nicht für seine Musik. HEINO könnte Papagaien zum Brüllen bringen oder Rapper zum Greinen, er könnte mit der Queen "Hänschen klein" pfeifen oder Scheißhausparolen jodelnd wiedergeben - er bekommt einen Stern. Er könnte besser als die Callas singen oder Pavarotti - er bekommt dafür KEINEN STERN. Egal welche "Musik" er macht, DAFÜR bekommt er KEINEN Stern / (Handabdrücke).
HEINO erhielt nur einen STERN, da er sich auf seiner neuen Hilfstournee für todkranke Kinder auf der Welt einsetzt und Geld dafür verwendet, ihnen den letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Und somit wieder der globalen Bedeutug des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojektes entspricht.
Ist das peinlich, dass M. Maier das alles nicht weiß und seine Blöße auch noch öffentlich kund tut.
Wäre ich an seiner Stelle, ich würde schnellstens ins Theater flüchten, mir pfundweiße Schminke besorgen, um das puderrote Gesicht, geboren aus Peinlichkeit pur, zumindest ein bischen zu kaschieren.
Klaus Beer
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